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Buchblogging und seine Tücken

Anlässlich der Rezensionsrichtlinien, die künftig bei Blanvalet, Limes und Penhaligon erfüllt werden müssen (hier nachzulesen bei Lesekreis.org), entspinnen sich innerhalb der Bloggerszene hitzige Diskussionen. Hier und da fühlt man sich bevormundet, eingespannt als Werbeinstrument, gar in seiner Freiheit beschnitten, einen Text in bestimmter Art und Weise zu strukturieren. Ich muss persönlich sagen, dass mich diese Debatten doch überraschen. Da schreiben User sowas wie ‘Ich würde hier aus Prinzip trotzig reagieren‘ oder ‘Ich bespreche ja zum Glück keine Rezensionsexemplare mehr, aber hätte man mir damals solche Regeln zugeschickt, ich hätte von dem Verlag kein einziges Buch mehr besprochen‘. Warum diese Entrüstung? Weshalb diese Neigung dazu, sich durch alles gemaßregelt zu fühlen, was bestimmte Verhaltensrichtlinien nahelegt? Liest man nur die Reaktionen einzelner Blogger, könnte man meinen, hier sei jedes Wort vorgeschrieben, ja, das Fazit bereits vorweggenommen worden, stattdessen geht es um bestimmte inhaltliche Erfordernisse an eine Rezension, die vollkommen selbstverständlich sind. Buchblogs schießen in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden. Schwer zu sagen, wie viele es bereits im Web gibt, die privat, neben Schule oder …