Alle Artikel mit dem Schlagwort: literaturen

,Literaturen’ feiert Geburtstag.

13.03.2014, Buchmesse Leipzig: Kurzes Zusammentreffen mit Jo Lendle, der mich fragt, ob ich mich mit dem Namen meines Blogs nicht mindestens in einer rechtlichen Grauzone bewege, schließlich gäbe es ja dieses gleichnamige Printmagazin. Vielleicht, ja, doch, irgendwie, habe darüber nachgedacht, es wieder verworfen, leide unter Schweißausbrüchen beim Anblick beanzugter Männer, die potentielle Anwälte nämlichen Printmagazins sein könnten. Finde heraus, dass ,Literaturen’ ein durchaus gängiger Plural ist. Atme aus. Drei Jahre gibt es ihn nun schon, diesen durchaus gängigen Plural in Form eines Literaturblogs. Literaturblogs gibt es viele, das war auch schon vor drei Jahren nicht bedeutend anders. War mir aber egal, es sollte ja zunächst nur eine Art Gedächtnisstütze sein, dementsprechend war auch das Publikum. Ich führte einen schier endlosen literarischen Molonog, bis die erste tatsächlich kommentierende Leserin in mein Bloggerleben trat. Es war Mara von Buzzaldrins, die da eines Tages einfach auf der Bildfläche auftauchte und aus dem Monolog wenigstens streckenweise einen Dialog werden ließ. Dafür danke ich an dieser Stelle einfach nochmal herzlich. Aus ein paar vereinzelten Folgenden sind nun auf Facebook, Twitter und …

Bloggeburtstag!

Es ist soweit! oder: Understatement ist nur eine kenntnisreichere Form der Prahlerei (Max Goldt) Am 20. Mai 2011, heute vor zwei Jahren, wurde dieser Blog geboren. Zunächst als bloßes Lesetagebuch geschaffen, als Gedächtnisstütze, als Idee in den Raum geworfen, hätte ich niemals erwartet, dass sich derlei daraus entwickelt. Wie oft fängt man nicht irgendwas an und ist fast schon schmerzhaft ambitioniert, daraus was richtig Großartiges zu machen? Und dann ist man nach zwei Wochen doch der Meinung, dass der Idealismus vielleicht ein bisschen überdosiert war. Mein erster Artikel galt Francois Lelords “Das Geheimnis der Cellistin“. Seitdem haben sich 161 Artikel leicht schwankender Qualität dazugesellt. Aber bevor die kleine Nabelschau beginnt, … ein poetischer Gruß! (Die Qualität ist, wie immer, bei meiner Kamera, eher bedenklich, aber ich hoffe, man kann dennoch folgen! – andernfalls habe ich dieses Meisterwerk der Geburtstagslyrik natürlich auch noch in verschriftlichter Form) Man beachte natürlich auch die nonchalant dem Boden zustrebende Brille. Alles geplant! Ich will gar nicht mit langweiligen Statistiken nerven, obwohl die Versuchung schon da ist, begeistert mit Zahlen um …