Alle Artikel mit dem Schlagwort: lisa kreissler

Bitte übernehmen Sie, Lisa Kreißler!

Foto: www.mairisch.de, Philip Poppek Das Schreiben begann für mich.. … ganz selbstverständlich. Als Möglichkeit, meinen Ideen, Ängsten und Gedanken Raum zu schaffen. Ein Buch muss.. …mich an die Grenzen der Rationalität mitnehmen. Ein gutes Buch packt mich an der empfindlichsten Stelle, ich verstehe etwas, und verstehe es nicht. Ich bin ergriffen, kann aber nicht sagen, warum. Das ist das Schöne an Literatur: dass sie dem Unsagbaren so nahe kommen kann, ohne es je zu erreichen. Wenn ich keine Bücher schreiben würde, könnte ich.. …besser schlafen. Ein Kindheitstraum von mir war.. … auf ein strenges Ballettinternat zu gehen und den ganzen Tag zu trainieren. Wenn ich nicht schlafen kann,.. … liege ich wach. Völlig unterschätzt wird.. … der Alltag. Wenn ich Musik höre, dann.. … bekomme ich große pathetische Ideen, die ich niemals laut aussprechen würde. Ich erfülle folgendes charmantes Autorenklischee: … ich bin schüchtern, werde ständig rot. Eine meiner seltsamsten Angewohnheiten ist es,.. … die ganze Wohnung aufzuräumen, bevor ich anfange zu schreiben. Es dauert ewig, bis ich mich an den Schreibtisch setze. Literatur kann.. …

Lisa Kreißler – Blitzbirke

Lisa Kreißler ist eine deutsche Autorin. Sie studierte Theater – und Medienwissenschaften, Psychologie und Nordische Philologie. Sie arbeitete als Journalistin in Berlin und gewann 2009 den Publikumspreis beim KulturSPIEGEL Nachwuchsautorenwettbewerb. Seit Oktober 2010 studiert sie am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und war 2011 Finalistin des 19. open mike. Blitzbirke ist ihr Romandebüt und erscheint im mairisch Verlag. Es war vermutlich eines der meistgekauften Bücher am diesjährigen Indiebookday. Sei es nun wegen der höchst ansprechenden Gestaltung, des interessanten Titels oder der irgendwie geheimnisvoll anmutenden Handlung – dieses märchenhafte Debüt ist in vielerlei Hinsicht ein Hingucker, gespickt mit sprachlichen Perlen und atmosphärischen Besonderheiten. Das kleine Dorf Odinsgrund, in dem Erzählerin Edda aufgewachsen ist und in dem ihre Eltern noch immer leben, verwandelt sich in eine Art Parallelwelt, in der Vergangenheit und Gegenwart miteinander ringen. Mit gemischten Gefühlen steigt Edda mit ihrem Freund Hans in den Zug, der sie nach Odinsgrund bringt. LAUTSPRECHER: (knackt) Liebe Fahrgäste! So was Schönes! Gucken Sie sich das mal an! So was kriegt man nicht alle Tage zu sehen. Das ist der schönste …