Alle Artikel mit dem Schlagwort: lettretage

Bitte übernehmen Sie, Verena Keßler!

Foto: Nikola Kott Das Schreiben begann für mich … ..mit dem Satz „Fu ruft Uta“. Als ich auch die anderen Buchstaben konnte, sind daraus Geschichten geworden. Ein Buch muss … ..mindestens einen Satz enthalten, den ich mir auf den Arm tätowieren lassen würde, wenn ich nicht zu viel Angst davor hätte, dass es weh tut. Also zumindest ein richtig gutes Buch muss das. Wenn ich nicht schreiben würde, könnte ich …
 ..die Zeit nutzen, um Sport zu machen. Wirklich, das ist der einzige Grund, warum ich nicht joggen gehe. Ein Kindheitstraum von mir war … ..bei der Mini-Playbackshow mitzumachen. Ich wollte was von Nicole singen. Wenn ich nicht schlafen kann, … ..war der Tag zu aufregend für mich. Das ist besonders doof, weil aufregende Tage ja meist auch anstrengende Tage sind. Müde sein, aber nicht schlafen können, ist gar nicht schön. Völlig unterschätzt wird … ..die Mundharmonika. Wenn ich Musik höre, dann …
 ..bin ich unterwegs, unter der Dusche oder ich koche. Musik ist für mich mittlerweile eher ein Nebenbei als Hauptattraktion. Komisch eigentlich, denn …

Bitte übernehmen Sie, Karoline Menge!

Foto: Maximilian Menge Das Schreiben begann für mich.. …im Tagebuch. Ich schrieb über die Schule, Klassenkameraden, warum ich den oder die nicht mochte, Liebesbekundungen. Dann auf der Schreibmaschine meines Großvaters. Ich verfasste Krimikurzgeschichten für meine Eltern, wenn ich zu Besuch bei meinen Großeltern war, und die schickte ich ihnen nachhause. Sie mussten erraten, wer der Bösewicht war. Meistens war es der Igel. Oder die Maus. Die Lösung schickten meine Eltern mir dann ebenfalls per Brief und ich ärgerte mich, wenn sie sie nicht richtig errieten. Schon damals war ich davon überzeugt, dass alles, was ich schreibe, logisch ist. Ein Buch muss.. …neben meinem Bett liegen, ein anderes in meinem Rucksack stecken und ein weiteres auf meinem Schreibtisch liegen. Wenn ich keine Bücher schreiben würde, könnte ich.. …vielleicht irgendwann nicht mehr richtig denken. Es muss ja alles mal raus, was sich da im Kopf so ansammelt, es wäre wahrscheinlich fatal, wenn sich die Geschichten so stapeln würden oder ineinander verwirren und zusammenkleben; dann würde ich vielleicht irgendwann nicht einmal mehr ein normales Gespräch führen können. Ein …