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Was ist eigentlich ,große Literatur’?

Eigentlich ging es bloß um den neuen Roman von Dave Eggers, der bisher wohl jede denkbare Reaktion, von begeisterten Lobpreisungen über gründlichsten Verriss, provoziert hat. Die einen halten ihn für scharfsichtig, die anderen für platt und oberflächlich. Die einen bemängeln seine simple Sprache und flach konstruierten Charaktere, die anderen halten die Sprache in diesem speziellen Fall nicht für ausschlaggebend. Die meisten, die sich bemüßigt fühlen, ,Der Circle’ zu besprechen, schieben hier und da beinahe entschuldigend ein: ,Es ist keine große Literatur, aber man kann’s schon lesen’. So auch geschehen bei einer Diskussion mit dem Kaffeehaussitzer Uwe Kalkowski auf Twitter. @Literatourismus @DanaresY @citoyenberlin Keine große Literatur,aber ein durchaus lesens- und nachdenkenswertes Buch. http://t.co/C7HaEZJo3R — Cafehaussitzer (@cafehaussitzer) 11. September 2014 Worauf berechtigtermaßen eine Frage folgte, an der sich Literaturkritiker, Leser und Buchliebhaber wohl nicht erst seit gestern die Zähne ausbeißen. Hin und wieder jedenfalls. @cafehaussitzer @Literatourismus @DanaresY @citoyenberlin Ich hätte gern eine Definition für “große Literatur”. R-R ist leider dahin… — Ronald Dempfel (@Heimatfotos) 11. September 2014 Fest steht wahrscheinlich, dass große Literatur keine klare Definition ist, …