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James Hanley – Fearon

Das Leben in den Elendsvierteln, harte Arbeit in den Docks, auch für Kinder, die als zusätzliche Ernährer statt in die Schule zu gehen, ihre Familie über Wasser halten müssen. Themen, die in James Hanleys 1931 erschienenen Roman ,Fearon’ (im Original “Boy”) intensiv beschrieben werden. Dreck, Armut und doch dieser Hauch Hoffnung, man könne es irgendwann zu etwas bringen sind Triebfedern einer verstörenden Geschichte ohne Happy End. James Hanley hat selbst einiges dazu beigetragen, seine Spuren zu verwischen. Er ist ein Autor, über den man damals wenig wusste, heute aber noch viel weniger. 1937 erschien seine Autobiographie namens ,Broken Water’, zu der man Hanley mehr überreden musste als dass er freiwillig Auskunft über sich gab. Sie ist gespickt mit allerlei Fehlinformationen über Geburt und Herkunft. Begonnen damit, dass Hanley nicht 1901 in Dublin, sondern bereits 1897 in Liverpool geboren wurde. Diese Herkunft weist eine entscheidende Parallele zum Protag0nisten seines wohl seinerzeit bekanntesten und zu Unrecht skandalisierten Romans ,Boy’ auf. Auch Arthur Fearon wächst in den Armenvierteln Liverpools auf. Kurz vor seinem dreizehnten Geburtstag entscheiden seine Eltern, …