Alle Artikel mit dem Schlagwort: jahresrückblick

Das war 2014

Die Highlights Jedes Jahr steht man als Vielleser wieder vor der Retrospektiv-Frage. Was war dieses Jahr besonders beeindruckend, bewegend, der Erinnerung wert? Bei über neunzig gelesenen Büchern ist die Frage nicht immer ganz so leicht zu beantworten, aber ich habe euch sechzehn Bücher herausgepickt, die ich guten Gewissens (und auch noch nächstes Jahr) mit Verve empfehlen kann, wenn jemand fragt! Giwi Margwelaschwili – Das Leseleben Stewart O’Nan – Die Chance Berthoud & Elderkin – Die Romantherapie Karen Köhler – Wir haben Raketen geangelt Mason Currey – Musenküsse Jon Bauer – Steine im Bauch Stephen Collins – Der gigantische Bart, der böse war Charles Jackson – Das verlorene Wochenende Nino Haratischwili – Das achte Leben Chris Ware – Jimmy Corrigan Robert Seethaler – Ein ganzes Leben Saša Stanišić – Vor dem Fest Phil Klay – Wir erschossen auch Hunde Michael Maar – Heute bedeckt und kühl Gail Jones – Ein Samstag in Sydney Jonathan Cott/Susan Sontag – The Doors und Dostojewski Bitte übernehmen Sie Im Juni überkam mich die Lust auf eine Interviewreihe mit zeitgenössischen Autoren, …

Ein (Blog)Jahr 2013 endet

Allerorten wird man dieser Tage erschlagen mit Jahresrückblicken und possierlichen Infografiken, die in möglichst komprimierter Form das letzte Jahr widergeben sollen. Auf dass wir uns alles nochmal wohlmeinend ins Gedächtnis rufen, um es dann, überwiegend, guten Gewissens von der Festplatte zu löschen. Nächstes Jahr geht schließlich alles von vorn los. Auch ich möchte auf mein 2013 zurückschauen, denn es hatte so einige literarische und persönliche Überraschungen parat, die nicht unerwähnt dem Vergessen anheimfallen dürfen. Mein Lesejahr begonnen habe ich mit Ingvar Ambjørnsens ,Den Oridongo hinauf‘. Es war ein Weihnachtsgeschenk und eine sehr lohnenswerte Lektüre. Sprachlich außerordentlich intensiv nahm das Jahr seinen Anfang auf einer abgelegenen norwegischen Insel. Kurz darauf folgten zwei absolute Ausnahmen in meiner bisherigen Blogtätigkeit. Habe ich doch den hochgelobten und vorallendingen äußerst rentablen Roman von Jojo Moyes gelesen, ,Ein ganzes halbes Jahr‘. Und mich bewusst entschieden, es nicht zu rezensieren. Zwar habe ich einen Text geschrieben, irgend etwas hat mich dann aber doch davor zurückschrecken lassen, es zu veröffentlichen. Hier ein kurzer Auszug: Man mag es kaum glauben, da lese ich doch …