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Wenn Bücher auf Menschen treffen

Dem gestrigen Abend, das darf mit Fug und Recht und Überzeugung behauptet werden, fieberten wohl einige buch- und netzaffine Menschen entgegegen. War es doch das erste Hamburger #bookup überhaupt. #bookup, das kann man ja eigentlich gar nicht ohne Hashtag denken, ist es doch ein Netzphänomen, das zunächst in Verbindung mit Museumsbesuchen – und dann freilich unter einem anderen Namen – das Licht der Welt erblickte. Interessierte und Gleichgesinnte trafen sich, tauschten sich aus, über das Gesehene und Gehörte, online wie offline, gern auch währenddessen. Es entstand gewissermaßen ein kulturelles Netzwerkevent, an dem man nicht nur körperlich, sondern auch virtuell teilhaben konnte. Stefanie Leo, Betreiberin des Kinderbuchportals Bücherkinder, fragte sich nun, ob man eine solche Veranstaltung nicht auch innerhalb der Buchbranche auf die Beine stellen könnte. Das ist außerhalb des norddeutschen Raums auch bereits erfolgreich geschehen – so z.B. in Berlin bei ocelot -, gestern feierte das fröhliche literarische Beisammensein mit explizit erwünschter Smartphonenutzung dann seine Premiere in Hamburg, im Büchereck Niendorf. unten links: Karla Paul (links) und Christiane Hoffmeister, unten rechts: nach dem bookup klaffen …