Alle Artikel mit dem Schlagwort: benjamin lebert

Bitte übernehmen Sie, Benjamin Lebert!

Das Schreiben begann für mich.. …mit der Übermacht aller Empfindungen. Ein Buch muss.. …überhaupt nichts. Leid erwächst aus dem Gefühl des Müssens. Ein Buch beschenkt uns im besten Falle mit Freiheit. Wenn ich keine Bücher schreiben würde, könnte ich.. …gemäß Wolfgang Borchert – eine Laterne vor deinem Fenster sein und den fahlen Abend überstrahlen. Ein Kindheitstraum von mir war.. …Kindheitsträume  w a r e n  nicht, sie  s i n d. Wenn ich nicht schlafen kann.. …habe ich Alpträume. Völlig unterschätzt wird.. …die Ferne. Wenn ich Musik höre.. …geben meine Moleküle eine alte Ordnung auf. Ich erfülle folgendes charmantes Autorenklischee.. …ich habe selten einen Stift zur Hand, wenn ich ihn bräuchte. Eine meiner seltsamsten Angewohnheiten ist es.. …bedeutungsvoll zu schweigen. Literatur kann.. …unser Lächeln jemand anderem schenken und jemand anderes Lächeln uns. Benjamin Lebert lebt in Hamburg. Er hat mit zwölf Jahren angefangen zu schreiben. 1999 erschien sein erster Roman Crazy, der in 33 Sprachen übersetzt und von Hans-Christian Schmid fürs Kino verfilmt wurde. Sein zweiter Roman, Der Vogel ist ein Rabe, erschien 2003, danach …

Benjamin Lebert – Mitternachtsweg

Benjamin Lebert ist ein Mann der leisen und nachdenklichen Töne. In seinem neuen Roman ,Mitternachtsweg’ erzählt der Autor eine weit zurückliegende Geschichte, die auf ihre ganz eigene Weise die Gegenwart beeinflusst. Er erzählt von einer Liebe einerseits und einem tragischen Unglück andererseits, das zwei Menschen über alle Zeiten hinweg verbindet. Peter Maydell ist pensionierter Journalist der Lübecker Lokalzeitung. Trotzdem kehrt er noch immer zweimal in der Woche an seinen alten Schreibtisch zurück, um kleine Kolumnen über die Skurrilitäten der Provinz zu schreiben, die schon während seiner aktiven Zeit als Redakteur sehr beliebt waren. Einen nicht unwesentlichen Teil zum Erfolg trugen hierbei die mysteriösen Geschichten von Johannes Kielland bei; einem jungen Mann in rabenschwarzer Kluft, den Peter Maydell nur ein einziges Mal in einem Hamburger Café leibhaftig zu Gesicht bekommt. Und doch ein Mann, dessen letzte Geschichte in Manuskriptform untrennbar mit Peter Maydell und seinem Leben in Zusammenhang steht. Es gab Nächte, die den Tag auf sanfte Weise in die Schatten führten. Und es gab Nächte, die herankamen wie Jäger und kurz und schmerzlos auslöschten, was …