Alle Artikel mit dem Schlagwort: arthur conan doyle

Omne ignotum pro magnifico!

83 Jahre ist es heute her, dass der Schöpfer des größten Meisterdetektivs der literarischen Welt in Crowborough starb. Arthur Conan Doyle wurde 1859 in Edinburgh geboren und schlug, auf Geheiß seines Vaters, schon früh eine medizinische Laufbahn ein. 1880 reiste er als Schiffsarzt auf dem Walfänger Hope in die Arktis, später auf einem anderen Schiff nach Westafrika. Von 1882 bis 1890 führte er in Southsea bei Portsmouth eine eigene Praxis, verfasste jedoch in seiner Freizeit schon die ein oder andere Geschichte, so zum Beispiel seinen ersten Roman The Narrative of John Smith, der bis 2011 jedoch unvollendet und unveröffentlicht blieb. 1887 veröffentlichte er die erste Sherlock-Holmes-Geschichte – eine Studie in Scharlachrot, die neben einem Kriminalfall auch das erste Zusammentreffen zwischen Sherlock Holmes und dem Arzt und Kriegsveteranen John Watson schildert. Er erschuf Watson als Abbild seiner selbst, für die Rolle des genialen Logikers Holmes hatte er John Bell, seinen Lehrer an der Universität, im Auge. So sagen einige. Andere vertreten die Ansicht, Holmes und Watson seien zwei Seiten Conan Doyles, schließlich bedarf es auch als …

Cécil & Brunschwig – Holmes (1)

Luc Brunschwig studierte Werbung und Marketing. Seit 1989 entwickelte er gemeinsam mit Laurent Hirn erfolgreiche Comicserien. Cécil studierte an der Kunstakademie in Bordeaux und arbeitete als Grafiker, Illustrator und Journalist. Auch er veröffentlichte bereits mehrere Comics, die ihm in Frankreich u.a. den Comicpreis der französischen Buchhändler eintrugen. (auf Deutsch erschienen z.B. Das Schmetterlingsnetzwerk mit Eric Corbeyran im Splitter-Verlag) Für beide ist die Holmes-Serie das bisher größte Projekt. Hin und wieder erwähne ich meine Liebe zum größten Meisterdetektiv aller Zeiten, meine Bewunderung für diesen von Logik und Ratio durchdrungenen Mann, den scheinbar keine Emotion in seinen Deduktionsfertigkeiten beirren kann. In meinem Zimmer prangt ein Sherlock-Holmes-Plakat, in meinem Regal steht eine Gesamtausgabe, bei meinen DVDs steht die gesamte Granada Serie mit Jeremy Brett. Es war gewissermaßen irgendwas zwischen notwendig und zwingend, dass dieses Comic in mein Regal wandert, zumal es sich hinsichtlich der Ausgangslage durchaus an Conan Doyle hält. 1891 stürzt Sherlock Holmes mit seinem Erzfeind Professor Moriarty, dem Strippenzieher allen ungesühnten Verbrechens Londons zu dieser Zeit, die Reichenbachfälle hinab und gilt fortan als tot. Das war …