Bitte übernehmen Sie, Interviews
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Bitte übernehmen Sie, Isabel Bogdan!

Gerade ist ihr neuer Roman Laufen erschienen. Trotz vollen Terminkalenders hat sich Isabel Bogdan ein paar Minuten Zeit für meine Interviewreihe genommen.


Das Schreiben begann für mich …

mit dem Übersetzen. Dann kam das Bloggen. Dann die ersten Kurzgeschichten, dann der erste Roman, jetzt der zweite.

Ein Buch muss …

etwas in mir anrichten. Oder in jemand anderem. Irgendein Gefühl auslösen, es muss berühren, unterhalten, fordern, amüsieren, was auch immer.

Wenn ich keine Bücher schreiben würde, könnte ich …

Bücher übersetzen. Sonst kann ich nichts.

Ein Kindheitstraum von mir war …

Eis mit Erdbeeren und Sahne. Ist auch mein Erwachsenentraum.

Wenn ich nicht schlafen kann …

ärgere ich mich. Aber das passiert kaum, Schlafen gehört zu meinen verlässlichsten Kompetenzen. (Die schmutzige Wahrheit ist: Dann mache ich Sudokus.)

Völlig unterschätzt wird …

Das sind ja alles Literaturfragen, nicht wahr? Platz für eine Empfehlung? Ein Roman, der leider viel zu wenig Beachtung gefunden hat, ist „Wir leben hier, seit wir geboren sind“ von Andreas Moster.

Wenn ich Musik höre …

muss ich mitsingen. Das ist nicht schön!

Ich erfülle folgendes Autorenklischee:

Ich schlafe morgens, bis ich von allein aufwache, und ich verbringe viel Zeit damit, mich vor dem Schreiben zu fürchten.

Eine meiner seltsamsten Angewohnheiten ist:

Ich mag kein eckiges Brot.

Literatur kann …

alles.

Foto: Heike Blenk

Isabel Bogdan, geboren 1968 in Köln, studierte Anglistik und Japanologie in Heidelberg und Tokyo. Sie verfasste zahlreiche Übersetzungen, u.a. von Jane Gardam, Nick Hornby und Jonathan Safran Foer. 2011 erschien ihr erstes eigenes Buch, »Sachen machen«, bei Rowohlt, außerdem schrieb sie Kurzgeschichten in Anthologien. 2006 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung und 2011 den für Literatur. 2016 erschien ihr Roman »Der Pfau«, der ein Bestseller wurde.

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