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Bitte übernehmen Sie, Lisa Kreißler!

Foto: www.mairisch.de, Philip Poppek

Das Schreiben begann für mich..

… ganz selbstverständlich. Als Möglichkeit, meinen Ideen, Ängsten und Gedanken Raum zu schaffen.

Ein Buch muss..

…mich an die Grenzen der Rationalität mitnehmen. Ein gutes Buch packt mich an der empfindlichsten Stelle, ich verstehe etwas, und verstehe es nicht. Ich bin ergriffen, kann aber nicht sagen, warum. Das ist das Schöne an Literatur: dass sie dem Unsagbaren so nahe kommen kann, ohne es je zu erreichen.

Wenn ich keine Bücher schreiben würde, könnte ich..

…besser schlafen.

Ein Kindheitstraum von mir war..

… auf ein strenges Ballettinternat zu gehen und den ganzen Tag zu trainieren.

Wenn ich nicht schlafen kann,..

… liege ich wach.

Völlig unterschätzt wird..

… der Alltag.

Wenn ich Musik höre, dann..

… bekomme ich große pathetische Ideen, die ich niemals laut aussprechen würde.

Ich erfülle folgendes charmantes Autorenklischee:

… ich bin schüchtern, werde ständig rot.

Eine meiner seltsamsten Angewohnheiten ist es,..

… die ganze Wohnung aufzuräumen, bevor ich anfange zu schreiben. Es dauert ewig, bis ich mich an den Schreibtisch setze.

Literatur kann..

… das Schönste und das Schrecklichste eins werden lassen.

Lisa Kreißler, geboren 1983, studierte Theater- und Medienwissenschaften, Psychologie und Nordische Philologie in Erlangen und Uppsala. Nach Abschluss ihres Studiums arbeitete sie in der Bibliothek des Goethe-Instituts Stockholm und als Journalistin in Berlin.
Seit Oktober 2010 studiert sie am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig.
2011 war sie Finalistin des 19. open mike in Berlin. Ihr Romandebüt ,Blitzbirkeerschien im mairisch Verlag.

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