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Welttag des Buches 2013

Welttag_des_Buches_2013

Es gibt ja viele kuriose Thementage im Jahr – ursprünglich waren Welttage, das erste Mal 1947 von den Vereinten Nationen initiiert, dazu gedacht, gewisse gesellschaftliche und weltumspannende Problemfelder in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. So gibt es den Welt-Lepra-Tag, den Welttag des Kranken, den Weltgesundheitstag, den Tag der Rückengesundheit (wir bemerken schon, körperliche Unversehrtheit und Vitalität spielt im jährlichen Gedenken und Reflektieren eine große Rolle!), aber auch den Internationalen Frauentag, den Welttag des Radios & der Poesie, – wir nähern uns dem eigentlichen Thema. Dem Welttag des Buches, der heute, am 23.April 2013 sein 18-jähriges Bestehen feiert!

Streng genommen ist es nicht nur der Welttag des Buches. In voller Länge heißt er auch: Welttag des Buches und des Urheberrechts. Auch wenn für die einen oder anderen das Urheberrecht eine veraltete Klamotte ist, an der es sich nicht festzuhalten lohnt, hin und wieder bietet es sich doch an, darauf hinzuweisen, dass hinter jedem publizierten Werk Arbeit und im besten Falle auch Können steckt, in jedem Falle aber ein Mensch, der von dem, was er tut, seinen Lebensunterhalt bestreiten möchte. Weshalb ausgerechnet der 23. April? Diese Wahl ist mitnichten zufällig, sondern tatsächlich traditionell begründbar! Sie orientiert sich am Georgstag und bezieht sich auf eine katalonische Tradition. Derzufolge war es üblich, am Namenstag des heiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken. Was für eine herrliche Tradition!

Aus deren Schatten treten am heutigen Tage auch die Buchblogger heraus, mit einem ganz ähnlichen Gedanken. Die Buchbloggerinen Dagmar Eckhardt (Betreiberin der Geschichtenagentin) und Christina Mettge (Betreiberin von Pudelmützes Bücherwelten) haben die Aktion “Blogger schenken Lesefreude” ins Leben gerufen. Nun verschenken wir Blogger zugegebenermaßen keine Rosen. Das tut mir fast ein bisschen leid, aber Transport und Versand wären umständlich, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass eine Blume bei mir nicht länger überlebt als sie muss. Womit ich aber dienen kann – und das tue ich gern -, ist ein Buch. Nicht nur ich, sondern über 900 andere Blogger stellen am heutigen Tage das Buch vor, das sie im Rahmen dieses kleinen, aber feinen literarischen Gedenktags verlosen möchten. Ausgelost wird am 30. April unter all denen, die unter dem jeweiligen Beitrag einen Kommentar in die Tasten hauen (und natürlich auch abschicken).

Ich verlose ein Buch, das mir schon seit der ersten Lektüre viel bedeutet, Joey Goebels ‘Vincent‘.

joey-goebel-vincentDer englische Titel lautet: Torture The Artist und damit ist schon viel von dem vorweggenommen, was in diesem herrlichen Roman geschieht. Leidenschaftliches Künstlerquälen zu einem höheren Zweck. Oder doch nicht? Ich will gar nicht zuviel verraten, ich habe mich schon an anderer Stelle begeistert darüber ausgelassen, wie grandios-großartig-toll ich es finde. Wer also an diesem Buch Interesse hat, tippt in die Kommentarbox und wünscht sich Glück. Vielleicht klappt es ja! Manchmal gewinnt man wirklich was. Ich war selbst ganz überrascht, als ich letztes Jahr bei einem Gewinnspiel ein Buch gewonnen habe. Tippet fleißig und erfreut euch an einem Thementag, der doch mit Sicherheit uns Literaturaffinen der liebste ist! (Wer gerne und leidenschaftlich Bier trinkt, kann das aber heute auch ruhigen Gewissens tun, denn auf den Welttag des Buches fällt auch immer der Tag des Bieres)

Zum Abschluss, für die humoristische Note, man soll sein Publikum ja mit einem positiven Gefühl entlassen, ein paar tatsächlich merkwürdige Welttage: Deutscher Kopfschmerz-Tag, Deutscher Lungentag, Tag des weißen Stocks, Welttag des Stotterns, Zieh-dein-Haustier-An-Tag, Tag der Tiefkühlkost, …und bald ist auch der Tag der verlorenen Socke! (am 09. Mai, um genau zu sein)

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