Alle Artikel mit dem Schlagwort: welttag des buches

6 Tipps für #verlagebesuchen

Am 23. April wird wieder landauf landab der Welttag des Buches begangen. Bereits im letzten Jahr gab es mit #verlagebesuchen, in noch deutlich kleinerem Rahmen, ein neues Veranstaltungsformat, das Interessierten einen Blick hinter die Kulissen der Verlagsbranche ermöglichte. In diesem Jahr kann man mit über 80 teilnehmenden Verlagen von einer weit größeren Dimension sprechen. Sie sitzen in Berlin, Hamburg und München, aber auch in Paderborn, Bielefeld, Dresden oder Kassel. Die deutsche Verlagslandschaft ist glücklicherweise noch immer vielfältig und das bildet sich in einem Projekt wie #verlagebesuchen ab. Am Wochenende rundum den Welttag des Buches öffnen sich die Türen von Fach- und Sachbuchverlagen, Belletristikverlagen, Kunstbuchverlagen, Digitalverlagen, Kinder- und Jugendbuchverlagen. Als BesucherIn kann man u.a. ein Kochbuch konzipieren, erleben wie Hörbucher entstehen oder einfach eine Menge Fragen stellen, die einem als Außenstehendem so auf der Seele brennen. Ich habe sechs Veranstaltungen herausgepickt, die mich persönlich am meisten interessieren. Hier könnt ihr aber selbst einen Blick auf das vielfältige Gesamtprogramm werfen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei! Reprodukt (Berlin) 21.April; 17:00 – 18:00 Als große Freundin von …

Zum Welttag des Buches 2014

Es ist wieder soweit – der Welttag des Buches nähert sich raschen Schritts. Nachdem ich letztes Jahr geklärt habe, woher der Welttag des Buches kommt und weshalb er ausgerechnet auf den 23. April fällt, möchte ich dieses Jahr ein Gedicht des grandiosen Robert Gernhardt an diese Stelle setzen. Das Buch Ums Buch ist mir nicht bange. Das Buch hält sich noch lange. Man kann es bei sich tragen und überall aufschlagen. Sofort und ohne Warten kann man das Lesen starten. Im Sitzen, Liegen, Knien ganz ohne Batterien. Beim Fliegen, Fahren, Gehen – ein Buch bleibt niemals stehen. Beim Essen, Kochen, Würzen ein Buch kann nicht abstürzen. Die meisten andren Medien tun sich von selbst erledigen. Kaum sind sie eingeschaltet, heißts schon: Die sind veraltet! Und nicht mehr kompatibel – marsch in den Abfallkübel zu Bändern, Filmen, Platten, die wir einst gerne hatten, und die nur noch ein Dreck sind. Weil die Geräte weg sind und niemals wiederkehren, gibts nicht zu sehn, zu hören. Es sei denn, man ist klüger und hält sich gleich an Bücher, …

Ein (Blog)Jahr 2013 endet

Allerorten wird man dieser Tage erschlagen mit Jahresrückblicken und possierlichen Infografiken, die in möglichst komprimierter Form das letzte Jahr widergeben sollen. Auf dass wir uns alles nochmal wohlmeinend ins Gedächtnis rufen, um es dann, überwiegend, guten Gewissens von der Festplatte zu löschen. Nächstes Jahr geht schließlich alles von vorn los. Auch ich möchte auf mein 2013 zurückschauen, denn es hatte so einige literarische und persönliche Überraschungen parat, die nicht unerwähnt dem Vergessen anheimfallen dürfen. Mein Lesejahr begonnen habe ich mit Ingvar Ambjørnsens ,Den Oridongo hinauf‚. Es war ein Weihnachtsgeschenk und eine sehr lohnenswerte Lektüre. Sprachlich außerordentlich intensiv nahm das Jahr seinen Anfang auf einer abgelegenen norwegischen Insel. Kurz darauf folgten zwei absolute Ausnahmen in meiner bisherigen Blogtätigkeit. Habe ich doch den hochgelobten und vorallendingen äußerst rentablen Roman von Jojo Moyes gelesen, ,Ein ganzes halbes Jahr‚. Und mich bewusst entschieden, es nicht zu rezensieren. Zwar habe ich einen Text geschrieben, irgend etwas hat mich dann aber doch davor zurückschrecken lassen, es zu veröffentlichen. Hier ein kurzer Auszug: Man mag es kaum glauben, da lese ich doch …