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Schmuckstücke aus Papier: Das Atelier Tetebrec

Petra van Cronenburg ist Autorin, Redakteurin, Texterin, Übersetzerin und – seit kurzem – mit ihrem in Frankreich beheimateten Atelier tetebrec auch Schmuckdesignerin. Sie arbeitet mit ganz verschiedenen Materialien, von alten Büchern und feinem Papier über Glas, Perlen und sogar Fungi, eine Art Pilz. Alles, was sie anfertigt, ist Handarbeit. In jedem Einzelstück stecken viele Stunden des Entwerfens, der Materialbeschaffung und schließlich der Herstellung. „Edel-Upcycling“ nennt sie das auch. Ich habe Petra van Cronenburg zu ihrem Atelier und ihrer Arbeit befragt. Was ist das Atelier Tetebrec und wie kam es zu seinem Namen? Tetebrec ist ein keltisches Wort und bedeutet etwa „funkelnder Schatz“. In der irischen Mythologie wurde so eines der drei Häuser des Königssitzes Emain Macha genannt, des heutigen Navan Fort. Wo einst Krieger ihre Waffen deponierten, ließ sich der irische „Ulysses“ Cú Chulainn niederlegen, als er vom Feenzauber getroffen war. Ein magisches Jahr verbrachte er in Tetebrec, jenem funkelnden Schatz-Ort zwischen Realität und Anderswelt. Hier erlebte er die „Feenzeit“, in der Raum und Zeit aufgelöst scheinen und Grenzen verschwimmen. Alles ist möglich in jenem …