Bitte übernehmen Sie
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Bitte übernehmen Sie, Doris Brockmann!

Das Schreiben begann für mich ..

mit heimlich in rote Kladden geschriebenen Internatsgeschichten, in denen immer ein Bernhardiner vorkam.

Ein Buch muss ..

ein Zimmer sein, in das man sich setzt und Vertrautes erkennt, aber als etwas Anderes. Manchmal entdeckt man auch völlig Neues und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Mindestens ein Mal muss dieses Zimmer die Lesenden zum Lachen bringen. Mindestens.

Wenn ich keine Bücher schreiben würde, könnte ich ..

versuchen, endlich damit anzufangen.

Ein Kindheitstraum von mir war ..

Weltmeisterin im Rollschuhlaufen zu werden.

Wenn ich nicht schlafen kann ..

neige ich zum Grübeln. Um das zu verhindern, male ich mir Bilder zu Geschichten aus. Dann drücke ich mit festem Augenzudrücken schlechte Zweifel weg und warte darauf, dass sich Bilder einstellen, die mich verwundern und kribbelig machen.

Völlig unterschätzt wird ..

die Bedeutung von Freundlichkeit.

Wenn ich Musik höre ..

kann ich ganz schön sentimental werden. Noch lieber aber möchte ich sofort lostanzen.

Ich erfülle folgendes charmantes Autorenklischee ..

„Wir müssen allein und von allen verlassen sein, wenn wir eine Geistesarbeit angehen wollen!“ (Thomas Bernhard) Zwischendurch ist es aber auch ganz schön, wenn mal wer vorbeischaut und Kuchen mitbringt.

Eine meiner seltsamsten Angewohnheiten ist es ..

Zustimmung oder Lob meist nicht richtig glauben zu können und auch mal abergläubisch zu sein, obwohl ich doch als so vernünftig gelte.

Literatur kann..

ablenken, trösten, bilden, erheitern, Leben verändern, Mut machen, Nähe herstellen, zum Weinen bringen, nachdenklich stimmen, mitunter ziemlich schlecht sein und nerven.

Geboren am 21.09.1958 in Paderborn/D, Studium der Germanistik und kath. Theologie, nach der Promotion mehrjährige Tätigkeit in Forschung und Lehre, vor­nehmlich zu feministisch-theologischen Themen, 2001 Heilpraktikerprü­fung, lebt in Dorsten/D und schreibt sehr kurze, kurze, aber auch längere Pro­sa. Sie hat bereits in mehreren Literaturmagazinen veröffentlicht. Während des Ingeborg Bachmann Preises in Klagenfurt berichtete sie regelmäßig gemeinsam mit Literaturcafé-Betreiber Wolfgang Tischer vom Wörthersee.

Foto: © Doris Brockmann

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