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Bitte übernehmen Sie, Sandra Weihs!

sandraweihs

© Theresa Pewal

Das Schreiben begann für mich..

mit dem Verstehenwollen von Menschen, inklusive mir selbst. Ist gar nicht so einfach.

Ein Buch muss..

gar nichts, aber dass ich es auch bis zu seinem Ende lese, sollte es in mir irgendetwas umordnen. Oder neu machen. Mich berühren oder bewegen. Oder so.

Wenn ich keine Bücher schreiben würde, könnte ich..

den Haushalt schaffen.

Ein Kindheitstraum von mir war..

Schauspielerin zu werden. Jetzt schreibe ich die Figuren, die ich eigentlich spielen wollte. Ich wollte immer beweisen, dass das Verhalten eines Menschen meist inkongruent zu seinem Denken und Fühlen steht. Ja, auch schon als Kind.

Wenn ich nicht schlafen kann..

muss irgendetwas Tragisches passiert sein. Meine erste Buchveröffentlichung zum Beispiel.

Völlig unterschätzt werden..

Brieffreundschaften. Die könnten die Welt verändern.

Wenn ich Musik höre,..

kann es sein, dass ich zu heulen, tanzen oder singen beginne.

Ich erfülle folgendes charmantes Autorenklischee:

nicht ganz zufrieden zu sein mit dieser Welt und deswegen schreiben und trinken zu wollen.

Eine meiner seltsamsten Angewohnheiten ist es..

ständig mit dem linken Bein zu wippen.

Literatur kann..

wie ein Mensch sein. Man kann sich verlieben in sie, sie hassen, sie prügeln wollen und es doch nicht tun, sie schmähen, sie umarmen, Literatur kann man sogar zum Fenster hinauswerfen. Man kann sie kaufen, man kann ihr (miss-)trauen, man kann sie als Referenz angeben und noch vieles mehr. Aber niemals wird man sie tatsächlich verstehen.

Sandra Weihs, 1983 in Klagenfurt geboren, studierte Sozialarbeit im städtischen Raum und lebt in Oberösterreich und Wien. Sie arbeitet mit sozial benachteiligten Kindern, Jugendlichen und Familien und engagiert sich politisch in ihrer Heimatgemeinde im oberösterreichischen Vöcklamarkt. Ihr Debütroman ,Das grenzenlose Und‘ wurde mit dem Jürgen-Ponto-Preis 2015 ausgezeichnet.

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