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Bitte übernehmen Sie, Jana Volkmann!

© Jana Legler

Das Schreiben begann für mich…

..ziemlich früh, noch vor der Einschulung – mit einer Art Fünf-Freunde-Fanfiction, die die unscheinbare Anne und den Hund Timmy zu den eigentlichen Helden machte.

Ein Buch muss…

..nicht zum Kanon gehören, keine Schullektüre sein und nicht im Feuilleton gefeiert werden, um großartig zu sein.

Wenn ich keine Bücher schreiben würde, könnte ich…

..zum Glück immernoch damit anfangen. Es ist gut möglich, dass es mir fehlen würde.

Ein Kindheitstraum von mir war…

..ein Paar Lackschuhe. Der Wunsch ging in Erfüllung, allerdings deutlich später als geplant.

Wenn ich nicht schlafen kann,…

..schaue ich mir manchmal den Sonnenaufgang an und denke, das war’s wert. Ich hätte nichts dagegen, öfter nicht schlafen zu können.

Völlig unterschätzt wird…

..dass das Schreiben auch eine sehr soziale Tätigkeit sein kann und nicht zwangsläufig im Elfenbeinturm-Exil stattfindet. Über Ideen und angefangene, aber unfertige Texte zu sprechen, macht sie häufig viel besser. Und es hilft, die eigenen Gedanken zu begreifen.

Wenn ich Musik höre, dann…

..passe ich meine Geschwindigkeit dem Rhythmus an, egal, ob ich gerade spazieren gehe, spreche oder schreibe. Richtig praktisch ist das leider nicht, außer vielleicht beim Tanzen.

Ich erfülle folgendes charmantes Autorenklischee:

Ich bin ziemlich gut mit meinen Hauptfiguren befreundet.

Eine meiner seltsamsten Angewohnheiten ist es,…

..dass ich Stunden in Supermärkten verbringen könnte, ohne dass mir langweilig würde. Supermarktbesuche kommen in der Urlaubsplanung noch vor Museumsbesuchen. Je exotischer das Sortiment, desto besser.

Literatur kann…

..die Art, wie wir denken, verändern. Also uns verändern. Also die Welt verändern. Ganz logisch.

Jana Volkmann wurde in Kassel geboren und hat im Norden, im Westen und im Osten Deutschlands gewohnt. In Berlin hat sie Europäische Literaturen studiert und erste Prosatexte veröffentlicht. Mittlerweile lebt und schreibt sie in Wien, arbeitet an einer Dissertation über Hotels in der Gegenwartsliteratur und bereitet ihren ersten Roman vor. Sie veröffentlicht Rezensionen und anderes z.B. in der Wochenzeitung der Freitag oder im Magazin Buchkultur.
Literarische Veröffentlichungen: Schwimmhäute. 26 Metamorphosen (Kurzgeschichten, Periplaneta 2012), Fremde Worte (Erzählung, Edition Atelier 2014).

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