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Bitte übernehmen Sie, Verena Keßler!

Foto: Nikola Kott

Das Schreiben begann für mich …

..mit dem Satz „Fu ruft Uta“. Als ich auch die anderen Buchstaben konnte, sind daraus Geschichten geworden.

Ein Buch muss …

..mindestens einen Satz enthalten, den ich mir auf den Arm tätowieren lassen würde, wenn ich nicht zu viel Angst davor hätte, dass es weh tut. Also zumindest ein richtig gutes Buch muss das.

Wenn ich nicht schreiben würde, könnte ich …


..die Zeit nutzen, um Sport zu machen. Wirklich, das ist der einzige Grund, warum ich nicht joggen gehe.

Ein Kindheitstraum von mir war …

..bei der Mini-Playbackshow mitzumachen. Ich wollte was von Nicole singen.

Wenn ich nicht schlafen kann, …

..war der Tag zu aufregend für mich. Das ist besonders doof, weil aufregende Tage ja meist auch anstrengende Tage sind. Müde sein, aber nicht schlafen können, ist gar nicht schön.

Völlig unterschätzt wird …

..die Mundharmonika.

Wenn ich Musik höre, dann …


..bin ich unterwegs, unter der Dusche oder ich koche. Musik ist für mich mittlerweile eher ein Nebenbei als Hauptattraktion. Komisch eigentlich, denn in meinen Teenie-Tagen hab ich oft stundenlang nichts anderes getan, als immer dasselbe Lied (jetzt nur mal so zum Beispiel „Goodbye my lover“ von James Blunt) auf repeat zu hören. So laut, dass ich mitsingen konnte, ohne mich selbst zu hören. Deswegen war ich auch der Meinung, ich wäre eine spitzen Sängerin und wollte mit 16 zu DSDS. Ich verdanke meiner Schüchternheit einen Großteil meiner Würde.

Ich erfülle folgendes charmantes Autorenklischee:


Ich wohne in einem kleinen, dunklen Zimmer voller Bücher.

Eine meiner seltsamsten Angewohnheiten ist es, …


..Essen zu salzen, bevor ich es probiert habe.

Literatur kann …

..einem die Welt erklären.

Verena Keßler, geboren 1988 in Hamburg. 2008-2009 Studium an der Texterschmiede, danach als Werbetexterin in Hamburg, München und Berlin tätig. Seit 2012 Germanistikstudium an der Humboldt Universität zu Berlin.  Erste literarische Veröffentlichungen in „Frisches Ufo vor der Stadt“. Sie wird im Rahmen der U-30 Lesung im Berliner Lettretage-Literaturhaus zu Gast sein.

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