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Bitte übernehmen Sie, Jonathan Löffelbein!

Das Schreiben begann für mich…

..mit 16. Ich hatte eine Verletzung, wegen der ich keinen Sport machen durfte. Und irgendwann hatte ich keine Lust mehr darauf, mir nur irgendwelche Serien anzuschauen. Ich wollte irgendwie aktiv werden! Da ich schon sehr lange vom Theater und von den darin erzählten Geschichten begeistert war, dachte ich, warum das mal nicht selbst ausprobieren? So begann ich Kurzgeschichten und Gedichte zu schreiben.

Ein Buch muss…

..irgend etwas in mir grundlegend verändern. Es muss mich aufrütteln, Blickwinkel, Ideen, Überzeugungen, Gewissheiten oder Gefühle auf den Kopf stellen und mich danach mit ihnen ohrfeigen, bis mir das Hören und Sehen vergeht!

Wenn ich keine Bücher schreiben würde, könnte ich…

..nicht diese Frage beantworten. Die ist echt schwer … Und schreiben doch so schön!

Ein Kindheitstraum von mir war…

..fliegen zu können! Dazu kamen dann noch sehr viele Berufswünsche. Entweder Maler, Geschichtenerzähler oder – ein ganz besondere Mischung – Detektiv und Arzt gleichzeitig zu sein! Da das wohl aber dem Beruf des Pathologen entspricht, lehne ich dies in der Zwischenzeit dankend ab. Ich hatte mir das damals getrennt vorgestellt: Verbrechen aufklären und dann Menschen gesund machen.

Wenn ich nicht schlafen kann,..

..lese ich. Und manchmal schlafe ich dabei ein. Und oft weiß ich am nächsten Morgen nicht mehr was ich gelesen habe. Und das ist sehr schade.

Völlig unterschätzt wird…

…das Streben nach Perfektionismus. Nicht alles muss perfekt sein. Manchmal hat auch das Unfertige seinen Charme. Aber eben auch nur manc-

Wenn ich Musik höre, dann…

…singe ich leise – oder manchmal auch lauter – zweite Stimmen mit. Leider passen diese erst nach ein bisschen Rumprobieren zu der Originalstimme. Viele Freunde haben sich schon über diese Angewohnheit verzweifelt bei mir beschwert.

Ich erfülle folgendes charmantes Autorenklischee:

Ich rauche (sehr selten) Pfeife und bin ab und zu (oder auch mal öfters) verplant. Ich hoffe aber, dass sich Letzteres noch im Rahmen des Charmanten bewegt.

Eine meiner seltsamsten Angewohnheiten ist es…

..meinen Mund aufzumachen und auf die Wangen zu trommeln. Dabei entstehen Töne. Ich versuche auch verschiedene Melodien „nachzuspielen“. „Ode an die Freude“ klappt schon ganz gut.

Literatur kann…

..alles und nichts bewegen; alles und nichts sein.

Jonathan Löffelnbein  wurde 1991 als „Nesthäkchen“ und viertes Kind in Freiburg geboren. Mit dem Schreiben kleiner Geschichten und Gedichten begann er mit 16 Jahren auf dem Gymnasium, wo er öfter Preisträger des Schulschreibwettbewerbs wurde. Der kladdebuchverlag hat gerade die Fundingphase für sein erstes Buch ,Der Besucher‘ begonnen. Mehr darüber auf visionbakery und im Video unten.

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