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Zehn rote Tipps

Mit einiger Faszination verfolge ich den seit längerem um sich greifenden Trend, seine Bücherregale nach Farben zu sortieren. Ästhetisch fraglos ein Hingucker und für mich wahrscheinlich nicht mehr oder weniger praktisch als mein jetziges Chaos-System, habe ich also in Anlehnung daran beschlossen, euch Buchtipps auch mal farblich getrennt zu kredenzen. Warum nicht mal nur rot? Ich habe, muss ich gestehen, eine starke Affinität zu rot – wer das psychologisch ausdeuten möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Für alle anderen gibt es nun rote Tipps, ganz der Jahreszeit angemessen, wie ich finde!

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Und noch 15 Minuten bis Buffallo“ – Die schönsten Balladen
(Davon gibt es mittlerweile auch schon eine zweite, wunderschöne Ausgabe, allerdings in blau!)

Frédéric Valin – In kleinen Städten

Guy de Maupassant – Bel Ami

A.M. Homes – Auf dass uns vergeben werde

Jonas Lüscher – Frühling der Barbaren

Ludwig Laher – Bitter

Iwan Gontscharow – Oblomow

Albert Camus – Die Pest

Charles Jackson – Das verlorene Wochenende

Allen Frances – Normal
(Das einzige Sachbuch in der Liste und nur partiell rot, dafür aber umso lohnenswerter!)

Wir sehen – herausgekommen ist eine Liste ganz bunt gemischt, durch sämtliche Zeiten, von Klassiker zu Gegenwartsliteratur. Wer also womöglich demnächst seine rote Phase erwischt, der kann beruhigt zu einem dieser roten Bücher greifen. Die meisten findet ihr rezensiert hier auf dem Blog, für nähere Informationen reicht also ein Klick auf den Titel völlig aus.

Rot sehen muss nichts Schlimmes sein!

Dass ich plötzlich in verschiedenen Farbphasen denke, könnte auch etwas mit Teresa Präauers neuem Roman ,Johnny und Jean‚ zu tun haben, den ich demnächst hier rezensiere; hat er doch eine Menge mit Kunst zu tun, wimmelt er doch von Anspielungen auf Picasso, Dalí, Duchamp oder van Gogh. Bis dahin: lest rot!

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