Bitte übernehmen Sie
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Bitte übernehmen Sie, Martin Lechner!

Das Schreiben begann für mich..

…in der fünften Klasse mit Frau Frenzel, die mich zu Schönschreibübungen verdonnerte, um meine allerdings bis heute nervös auf- und niederzuckende Schrift zwischen die Linien zu zwingen.

Ein Buch muss..

…den Boden aufbrechen.

Wenn ich keine Bücher schreiben würde,..

…wär vielleicht längst das Werwolfsfell, das ich lauern spüre unter der Haut, ans Licht gewuchert.

Ein Kindheitstraum von mir war,..

…eine Reise in das leider schon seit Langem erloschene Land namens Übersee.

Wenn ich nicht schlafen kann,..

…dann hat die Nacht meist einen noch ziemlich unerhellten Sinn.

Völlig unterschätzt wird..

…das Glück einer blitzeblauen Buchstabenknöpfedrückerei.

Wenn ich Musik höre, dann..

…ist es gut.

Ich erfülle folgendes charmantes Autorenklischee..

…nämlich dem Strom und Wirbel der Tage nicht standhalten zu können ohne Worte.

Eine meiner seltsamsten Angewohnheiten ist es..

…nicht bei dir zu sein.

Literatur kann..

…den Anker lichten.

Martin Lechner wurde 1974 geboren und studierte Philosophie und Literaturwissenschaft an der Universität Potsdam. Seit 2005 gab es zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften wie „Bella triste“, „manuskripte“ und „Edit“ sowie der Erzählungen „Bilder einer Heimfahrt“ (2005) und „Covering Onetti“ (2009). Martin Lechner lebt und schreibt in Berlin, „Kleine Kassa“ ist sein erster Roman. Er steht auf der Longlist des Deutschen Buchpreises.

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